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Hyaluronsäure für Tiere

Hyaluronsäure, auch als Hyaluronan (HA) bekannt, ist ein sehr wichtiges Makromolekül, nämlich ein Glykosaminoglykan, das in der extrazellulären Matrix des tierischen Bindegewebes auftritt.

Man verwendet HA schon seit langem in der Humanmedizin zur Linderung von Gelenkleiden, zur Behandlung von Augenproblemen im Rahmen der Ophtalmologie und zur Verjüngung und Verschönerung der Haut. Da dieses Zucker-Makromolekül im Tierreich so verbreitet ist und sein Erfolg in der Humanmedizin nachgewiesen ist, liegt es nahe, dieses Bioplymer auch in der Veterinärmedizin anzuwenden. Gelenkerkrankungen bei Pferden stellen den bekanntesten Anwendungsbereich von HA in der Tiermedizin dar. Zwei Hyaluronsäre-Präparate finden bei Tieren Anwendung: Glycosaminoglykan-Polysulphat (PSGAG) und Natriumhyaluronat. PSGAG ist ein nur in der Tiermedizin zugelassenes HA-Präparat, Natriumhyaluronat findet auch in der Humanmedizin Anwendung.

Es gibt verschiedene Verabreichungsformen für diese Hyaluronsäure-Präparate, die bei einer Behandlung oft miteinander kombiniert werden. Neben der direkten Injektion in die betroffenen Gelenke ist es auch möglich, Hyaluronsäure-Präparate intravenös oder intramuskulär zu injizieren. Ferner verabreicht man auf oralem Wege Kapseln dieser Präparate. Da es sich hierbei jedoch um sehr große Makromoleküle handelt, die sich im Körper rasch zersetzen und wohl kaum unversehrt über Darm- und Blutbahn bis hin zu den betroffenen Gelenken gelangen, ist Zweifel an Behandlungsformen, bei denen die Präparate nicht direkt in die Gelenke eingespritzt werden, angebracht. Neue, für die Humanmedizin entwickelte Formen der Hyaluronsäure finden auch Eingang in die Tier- und Pferdemedizin.

Die biotechnologischen Herstellungsverfahren für HA in der Humanmedizin werden ständig weiterentwickelt. Prinzipiell können all diese Präparate auch in der Tiermedizin angewendet werden. Moderne Methoden der Biotechnologie erlauben es, HA über mikrobielle Fermentation herzustellen. Bei Mensch und Tier liegt der Vorteil solcher Präparate darin, dass das Risiko von Allergien stark reduziert wird. Hyaluronsäure-Präparate hemmen Gelenkentzündungen und regen die körpereigene Produktion von Hyaluronsäure beim Pferd an.

Hyaluronsäure-Präparate spielen heutzutage also eine große Rolle bei der Behandlung von Gelenkentzündungen (Synovitis) bei Pferden. Besonders bei milden bis moderaten Gelenkproblemen sind sie nicht mehr wegzudenken.   
24.12.11 11:36
 


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